Supervision: innehalten, reflektieren und Klarheit gewinnen
Manchmal hilft ein Blick von außen, um Gedanken zu sortieren, eine schwierige Situation besser zu verstehen oder den nächsten Schritt zu finden.
In der Supervision reflektieren wir gemeinsam, was Sie beschäftigt – auf Grundlage der Gewaltfreien Kommunikation (GFK) nach Marshall B. Rosenberg. Dabei nehmen wir Ihre Bedürfnisse, die Perspektiven anderer und die Bedingungen Ihrer Situation in den Blick. Sie entscheiden, welche nächsten Schritte zu Ihnen passen.
Raum für Ihre Fragen
Persönliche und berufliche Situationen klären

Sie möchten eine persönliche oder berufliche Situation klären, Konflikte verstehen oder Ihr eigenes Handeln reflektieren? Gerne unterstütze ich Sie dabei, neue Perspektiven und Handlungsmöglichkeiten zu entwickeln.
Zusammenarbeit im Team reflektieren

Wo Menschen zusammenarbeiten, treffen unterschiedliche Aufgaben, Sichtweisen und Erwartungen aufeinander. Supervision bietet Raum, die Zusammenarbeit zu betrachten, Spannungen anzusprechen und Anliegen verständlich zu machen.
Ich begleite Teams in Unternehmen, im Sozial- und Gesundheitswesen und im öffentlichen Sektor. Ihre konkreten Situationen und Ziele geben die Richtung vor.
GFK-Praxis im Anerkennungsverfahren reflektieren

Sie befinden sich im Anerkennungsverfahren zur Trainerin oder zum Trainer beim Fachverband Gewaltfreie Kommunikation e. V.?
Als Supervisorin für dieses Verfahren unterstütze ich Sie bei der Reflexion Ihrer Konfliktdokumentationen und Ihrer GFK-Praxis. Gemeinsam betrachten wir Ihre Erfahrungen und die Fragen, die sich daraus für Sie ergeben.
Mit Abstand klarer sehen
Neue Perspektiven beginnen mit einem Moment des Innehaltens.

Im gemeinsamen Gespräch unterstütze ich Sie dabei, Erfahrungen zu reflektieren, eigene Reaktionen besser zu verstehen und neue Handlungsmöglichkeiten zu erkennen.
Dabei berücksichtigen wir Ihre persönlichen Grenzen, vorhandene Unterstützung und die Bedingungen, unter denen Sie handeln. Gemeinsam erkunden wir, was Sie beeinflussen können und welche nächsten Schritte für Sie stimmig und umsetzbar sind.
Gewaltfreie Kommunikation als Grundlage
Die Gewaltfreie Kommunikation hilft dabei, eigene Bedürfnisse und die Perspektiven anderer zu erkunden. Sie bildet die Grundlage meiner Begleitung.
Ihre Fragen bestimmen den Fokus: Wir greifen auf, was Sie beschäftigt, und betrachten Ihre konkrete Situation. Dabei geht es darum, Klarheit zu gewinnen und eigene Entscheidungen zu ermöglichen.
Häufig gestellte Fragen
Einzel- & Leitungssupervision
Wie läuft eine Supervisionssitzung typischerweise ab?
Wir beginnen mit Ihrem aktuellen Anliegen und klären gemeinsam, worauf der Fokus liegen soll. In der Sitzung reflektieren wir Ihre Perspektive, Bedürfnisse und die Situation – immer auf Grundlage der Gewaltfreien Kommunikation. Am Ende erarbeiten wir konkret nachvollziehbare nächste Schritte für Ihren Arbeitsalltag. Eine Sitzung dauert in der Regel 60–90 Minuten.
Ist Supervision nur für berufliche Themen geeignet oder auch für persönliche Belastungen?
Beides ist möglich und oft eng verknüpft. Wenn eine Supervision primär professionelle Handlungsfelder behandelt, kann es trotzdem vorkommen, dass wir persönliche Muster aufgreifen, wenn sie sich direkt auf Ihre Arbeit, Führung oder Zusammenarbeit auswirken. Die Grenze ist flexibel – den Fokus und das Tempo bestimmen Sie.
Wie wird die Vertraulichkeit gewährleistet?
Absolute Diskretion ist Grundpfeiler der Supervision. Es werden keine Berichte an Vorgesetzte oder Organisationen weitergegeben. Was besprochen wird, bleibt zwischen uns – es sei denn, gesetzliche Meldepflichten bestehen oder Sie geben eine explizite Freigabe.
Wie hoch ist die Vergütung und wie läuft die Abrechnung?
Die Honorierung richtet sich nach Umfang, Format und Rahmen der Begleitung. Nach dem kostenlosen Erstgespräch erhalten Sie ein Angebot mit Kalkulation, Zahlungsmodalitäten und ggf. Möglichkeit zur direkten Rechnung an Ihre Organisation.
Teamsupervision
Wie funktioniert Teamsupervision praktisch?
Wir treffen uns in einem geschützten Rahmen (ca. 90–120 Minuten) mit dem gesamten Team oder einer Leitungsgruppe. Gemeinsam analysieren wir aktuelle Zusammenarbeit, Kommunikation oder Belastungssituationen anhand konkreter Beispiele aus Ihrem Alltag. Ziel ist nicht „Lösung für alle“, sondern gemeinsam getragene Perspektiven und praktikable nächste Schritte.
Welche Gruppengröße ist ideal?
Idealerweise 4–12 Personen. Bei kleineren Teams arbeiten wir oft mit allen zusammen, bei größeren können wir auch auf Teilgruppen oder Leitungsebenen fokussieren. Auch hier passe ich Format und Tiefe an Ihre Rahmenbedingungen an.
Wer initiiert die Teamsupervision und wie läuft der Prozess ab?
Typischerweise wird sie durch eine Führungskraft, ein Teammitglied, Personalrat oder HR initiiert. Nach einer kurzen Bedarfsklärung (auch im kostenlosen Erstgespräch) erstellen wir einen passgenauen Vorschlag zu Ablauf, inhaltlichen Schwerpunkten und Logistik.
Wie geht Supervision mit unterschiedlichen Machtverhältnissen im Team um?
Ich strukturiere den Prozess so, dass alle Perspektiven gehört werden können. Durch klare Vereinbarungen zum Gesprächsrahmen, zur Diskretion und zur Augenhöhe entsteht ein sicherer Raum – auch wenn Hierarchien im Team vorhanden sind.
Supervision im GFK-Anerkennungsverfahren
Woraus unterscheidet sich die Begleitung für das Anerkennungsverfahren von einer regulären Supervision?
Sie fokussiert gezielt auf Ihre konkreten Konfliktfall, den Sie im Vorfeld erarbeitet haben. Gemeinsam durchlaufen wir strukturiert Ihre Konfliktdokumentationen, reflektieren methodische Entscheidungen und bereiten Sie auf das Anerkennungsgespräch vor. Es ist eine spezialisierte Begleitung mit klarem Bezug zum Anerkennungsprozess des Fachverbands GFK e. V.
Welche Unterlagen und Materialien werden benötigt?
Ihren dokumentierten Supervisionsfall gemäß Verbandsvorgaben und ggf. Materialien, um sich Notizen zu machen.
Findet die Begleitung online statt?
Ja, Supervisionen zum Anerkennungsverfahren finden in der Regel sicher und effektiv online statt. Präsenztermine sind bei Bedarf vereinbar.
Wie viele Sitzungen sind typischerweise notwendig?
Das hängt von der Art der Anerkennung (Erstanerkennung oder Re-Anerkennung), der Dokumentationsreife und Ihrer eigenen Reflexionsfähigkeit ab. Oft reichen 1–3 Einheiten; bei komplexeren Fällen auch mehr. Wir klären die Optionen und den Rahmen gemeinsam im Erstgespräch.
Rückmeldungen zu meinen Supervisionen
Was möchten Sie für sich oder Ihr Team klären?

Schreiben Sie mir kurz, was Sie beschäftigt und ob Sie eine Supervision für sich, Ihr Team oder im Rahmen des GFK-Anerkennungsverfahrens suchen. Ich melde mich in der Regel innerhalb von drei Arbeitstagen bei Ihnen zurück.
Gemeinsam besprechen wir Ihr Anliegen und den passenden Rahmen – online oder bei Bedarf vor Ort.



